DIE PROPAGANDA-TRILOGIE

Propaganda1: Balkankrieg: Wunderwaffe Nazi-Vergleich

Das Ziel: Angriffskrieg auf einen souveränen Staat. Nur ein Tabu ist stärker als das Völkerrecht. Amerikanische PR-Agenturen redesignen die Wirklichkeit. Aus Vertreibung wird ethnische Säuberung, aus einem Bürgerkrieg ein zweiter Holocaust. "Die emotionale Aufladung war so mächtig, dass niemand es wagte zu widersprechen, um nicht des Revisionismus bezichtigt zu werden. Wir hatten ins schwarze getroffen."

 

Film:Welcome to Sarajewo, Regie: Michael Winterbottom, GB1997

 

Nach der Pause: Gespräch mit Jörg Becker, Medienwissenschaftler und Autor des Buchs "Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod".

 

Propaganda 2: Gender Studies: Der letzte Unterschied

 

Gender Studies feiert den Abschied vom angeborenen Geschlecht als evolutionären Schritt. Während Wissenschaft versucht, Wirklichkeit so zu beschreiben wie sie ist, beschreibt Gender Studies die Wirklichkeit, wie nie war aber nun endlich werden soll. Nicht Untersuchung, sondern Veränderung ist das Ziel, social engineering im Dienst einer Ideologie.

 

Film:  Transamerica, Regie: Duncan Tucker, USA 2005

 

Nach der Pause: Gespräch mit Ferdinand Knauss, Historiker, Publizist und Ressortleiter Geisteswissenschaft und Debatte beim Deutschen Handelsblatt, Düsseldorf.

 

Propaganda 3: Antikatholizismus: Im Reich der Schwarzen Legenden

 

Kreuzüge, Judenfeindlichkeit, Inquisition und Hexenverbrennung. In einer medialen Endlosschleife werden die Sünden der katholischen Kirche vorgeführt. Der Kulturprotestantismus von heute strickt weiter an der Propaganda der Aufklärung und den Schwarzen Legenden der Reformation. Warum der Hass auf Rom niemals enden darf.

 

Film: Goya's Ghosts, Regie: Milos Forman USA/Esp 2006

Nach der Pause: Gespärch mit Michael Hochgeschwender, Professor für Kulturanthropologie und Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität, München.

 

Die Propaganda-Trilogie wurde durchgeführt mit freundlicher Unterstützung durch die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich und die Dr. Adolf Streuli Stiftung

Gäste des Salons:

Michael Hochgeschwender
Ferdinand Knauss
Jörg Becker

Die Propaganda-Trilogie entstand mit freundlicher Unterstützung durch:
Fachstelle Kultur des Kantons Zürich
Dr. Adolf Streuli Stiftung

und in Zusammenarbeit mit:
Komun Gmbh, Zürich
RiffRaff Kinos, Zürich

Produktion:
Daniel Hertli