Salon Jula

 

In den Salons früherer Zeiten waren es begüterte Personen, die in ihre privaten Räumlichkeiten einluden. Hier ist der Gastgeber selbst jemand, der nur Gastrecht geniesst, der an unterschiedlichen Orten provisorisch einen Salon in einem Haus einrichten darf, das ihm selbst nicht gehört. Der Salon ist immateriell, eine Vorstellung, für den Abend inszeniert.

Er schafft eine Bühne für Gedanken- und Meinungsfreiheit, auch für ungewohnte, nicht konforme Positionen. Als Gegenentwurf zur medialen Öffentlichkeit bietet der Salon einen Raum, in dem Meinungsbildung real vor Ort entsteht, mit künstlerischen Beiträge, die für jeden Abend spezifisch ausgewählt oder hergestellt werden, im Dialog mit geladenenen Gästen und im Gespräch mit dem Publikum. Zu Trilogien gefügt greifen die Salons Themen der Gegenwart auf und laden ein, sie aus neuer Perspektive für sich zu entdecken.

Zu den Gästen bisheriger Salons gehörten:

Herfried Münkler, Politologe | Sibylle Lewitscharoff, Schriftstellerin | Michael Hochgeschwender, Kulturanthropologe | Stefan Zweifel, Publizist | Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin | Christian Rutishauser, Theologe u.a.m.

 

Bisherige Veranstaltungsorte des Salons:

Literaturhaus Zürich
Trilogie der Stille

RiffRaff Kinos Zürich
Messias-Trilogie
Propaganda-Trilogie
Amerika-Trilogie