In Arbeit:       Slow Travelling - Reise durch die Revolution

Unterwegs 

Die meisten meiner Freunde haben aufgehört zu rauchen. Ich fliege nicht mehr. Nie mehr hässliche Flughäfen sehen, nie mehr krank ankommen wegen der Klimaanlage, nie mehr zehn Kilometer nichts unter den Füssen. Allerdings gehört man damit in einer Epoche grenzenloser Mobilitöt plötzlich einer Minderheit an, einer ziemlich kleinen sogar. Genau genommen kenne ich niemanden persönlich, der nicht fliegt. Es ist nie einfach zu einer Minderheit zu gehören, vor allem nicht, wenn sie nur aus einem selber besteht. Mit dem Flugzeug wär ich in vier Stunden da. Aber wieso soll ich stundenlang fliegen, wenn ich tagelang reisen kann? Eine Reise ist das, was zwischen zwei Flughäfen liegt. Diese Worte machen mir Mut.